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Die Wirtschaftlichkeit in der heutigen Zeit

Die Weirtschaftlichkeit wird mit einer Kennzahl bemessen, die das Verhältnis von einer Einsatzgröße zum Verhältnis des Outputs misst. Wird nach einem Wirtschaftlichkeitsprinzip ausgewählt, so wird diejenige Alternative erwählt, welche die höchste Wirtschaftlichkeit, also die beste Kennzahl, aufweist und somit ökonomisch am sinnvollsten ist. Allerdings lassen sich die Output- und Inputgrößen unterschiedlich interpretieren.

Wird diese rein Mengenmäßig betrachtet, so spricht man von einer technischen Weirtschaftlichkeit, auch Technizität oder Produktivität genannt. Eine rein zielbezogene Entscheidung anhand einer Mengenrelation genügt in den meisten Fällen nicht. Deshalb sind die entsprechenden Ziele durch den Entscheidungsträger mit zu bewerten. Der Ertrag, der Nutzen oder die Leistung kann dabei als Output stehen, der erforderliche Aufwand und die Kosten als Input. Manchmal wird die Weirtschaftlichkeit nicht anhand der Output/Input Relation gemessen, sondern aufgrund bestimmter Vorgaben des Grads der Erreichung derselben.

Wirtschaftlichkeit ist der entscheidende Faktor in unserer Volkswirtschaft.

Weirtschaftlichkeit ist der entscheidende Faktor in unserer Volkswirtschaft.

Von einer mengenmäßigen Weirtschaftlichkeit (W) spricht man, wenn der Zielerreichungsgrad bzw. das Effizienzverhältnis im Verhältnis zu den eingesetzten Mitteln errechnet wird, zum Beispiel beim Ertrag pro Hektar (Produktivität). Rechenbeispiel:

  • W = Ertrag/Aufwand

oder

  • W = Leistung/Kosten

 

Wird der Gewinn hingegen zum eingesetzten Kapital ins Verhältnis gesetzt, bezeichnet dies die wertmäßige Weirtschaftlichkeit, die sogenannte Rendite. Ist der Kapitalwert bei der Kapitalwertmethode größer oder gleich Null, spricht man von einer vorteilhaften oder sich lohnenden Investition. Aus beiden Verhältnissen gibt es zudem noch eine Mischform, die sogenannte gemischte Weirtschaftlichkeit.

In der Regel wird in der Volkswirtschaft das Verhältnis von Ertrag zum Aufwand oder der Leistung als Einsatzwirtschaftlichkeit definiert oder von einer sogenannten Marktwirtschaftlichkeit gesprochen.
Wird in der Ökonomie die Differenz von Soll- und Istkosten in einer Plankostenrechnung ermittelt, so wird eine Wirtschaftlichkeitsabweichung ermittelt.

Generell kann gesagt werden, dass in der modernen Volkswirtschaft der Gewinn (Ertrag abzüglich Aufwand) ein Maßstab der Wirtschaftlichkeit ist. Hier gilt, je größer der Gewinn, umso größer ist die Wirtschaftlichkeit.

Das Wirtschaftlichkeitsprinzip wird unterteilt in zwei verschiedene Prinzipien: Das Minimumprinzip und das Maximumprinzip. Beim Minimumprinzip muss ein vorgegebenes Ziel mit minimalem Mitteleinsatz erreicht werden. Beim Maximumprinzip hingegen muss ein maximaler Erfolg mit gegebenen Mitteln erreicht werden.